3. Mitteldeutscher Gesundheitskongress

Digitalisierung meets Versorgungsrealität

Am 15.11.2018 fand in Halle (Saale) der 3. Mitteldeutsche Gesundheitskongress, ausgerichtet durch die IVM plus GmbH und die LinkCare GmbH, statt. Die historischen Räumlichkeiten der Nationalen Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. verliehen der modernen Veranstaltung ein ganz besonderes Ambiente.

df_webDas Thema Digitalisierung ist im Gesundheitswesen derzeit in aller Munde, doch wie verläuft die Umsetzung in der Realität?
Daniel Friebe, Geschäftsführer der IVM plus GmbH, hat mit seinen einführenden Worten für einen gebührenden Auftakt der Veranstaltung gesorgt. Im Anschluss an die Eröffnungsrede hat Tino Sorge (MdB; CDU) aus politischer Sicht die Bedeutung der Digitalisierung in strukturschwachen Regionen beschrieben und welche Ziele die Politik im digitalen Bereich des Gesundheitswesens verfolgt.

Sehr unterhaltsam führte uns Frau Petra Schwarz durch das nachfolgende Programm. Sie hinterfragte die Themen und Vorträge kritisch und sachbezogen, so dass die Sachverhalte von allen Seiten beleuchtet wurden.

auditorium_webIn den 2 ersten Vortragsblöcken haben sich namenhafte Referenten wie Herr Prof. Dr. Amelung (Vorstandsvorsitzender BMC e.V.), Herr Dr. jur. Rybak (Partner Rechtsanwälte Ehlers, Ehlers & Partner) und  Herr Dr. med. Vetter (Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral und Gefäßchirurgie Klinikum Dahme Spreewald) mit ihren unterschiedlichen Perspektiven zum Thema geäußert. Ein Tenor von Herrn Prof. Dr. Amelung war es, dass die Politik an beschleunigten Zugangswegen für digitale Innovationen in die Versorgung arbeiten muss und keine weiteren „Leuchtturmprojekte“ auf die Beine stellen sollte.

Die Referenten konnten verdeutlichten, an welchen Stellen die Digitalisierung bereits in der Versorgungsrealität angekommen ist. Zudem verschafften sie den Teilnehmern einen Blick über den Tellerrand hinaus. In den Vorträgen wurde nicht nur die gegenwärtige Situation, sondern auch Zukunftsvisionen dargestellt, um Lösungsansätze derzeitiger Herausforderungen aufzuzeigen. So hat Herr Dr. med. Vetter sehr anschaulich aufgezeigt, dass von 3D-Druck bis Robotik bereits die Digitalisierung im Krankenhaussektor Einzug hält. Allerdings künftig unter anderem an der IT-Sicherheit, digitalen Infrastruktur und Ausbildungskonzepten gearbeitet werden müsste.

pause_webAnschließend fanden Parallelsessions statt. Einerseits wurden analoge Herausforderungen der Ärzteschaft, das heißt Nachfolgeregelungen, finanzielle Fallstricke, wie steuerliche Infizierungen in der besonderen Versorgung und eine Möglichkeit der Ärzteentlastung beschrieben und diskutiert.
Andererseits wurden aus unterschiedlicher Sicht (Krankenhausarzt-, IT-Entwickler -und Managementgesellschaftssicht) der aktuelle Stand und Möglichkeiten der Digitalisierung im psychologischen Bereich thematisiert. Dabei stand die Frage im Vordergrund, ob beispielsweise eine App die klassische Regelversorgung ergänzen oder gar ersetzen kann. Die Referenten Herr Drop (Jumedi GmbH), Dr. phil. Ullmann (Psychologe BG Klinikum Bergmannstrost Halle) und Tim Hering (SANTUS GmbH) kamen zu dem Schluss, dass die digitalen Gegebenheiten wie Apps keinen Psychologen als solches ersetzen können, sondern unterstützend bzw. ergänzend wirken.

podium_webEinen gebührenden Abschluss bildete eine Diskussionsrunde, bei der Startup-Unternehmer und ein Krankenkassenvertreter zusammenkamen. Hierbei wurden die Werdegänge sowie Chancen und Risiken der digitalen Geschäftsideen erläutert und in Interaktion mit dem Publikum vertiefend betrachtet und diskutiert.

Beim anschließenden Come-together resümierten alle Beteiligten bei einem guten Glas Wein die Themen des Tages und zukünftige Projekte.

Um im Nachgang das Gesagte noch einmal Revue passieren zu lassen, können Sie sich gerne die Referate downloaden. Schreiben Sie uns gerne per Mail kongress@ivmplus.de diesbezüglich an, um den Link und das Passwort zu erhalten. Für alle, die nicht am Kongress teilgenommen haben und dennoch die Referate einsehen möchten, können Sie gegen ein Entgelt in Höhe von 199,- € den Zugang käuflich erwerben. Für Fragen nutzen sie gerne die oben genannte Mailadresse.

Abschließend möchten wir uns bei unserem Kooperationspartner LinkCare für die Zusammenarbeit bedanken.

Herzliche Grüße

Das Team der IVM plus GmbH